Warum Multiuser-Accounts auf Tablets Pflicht sind
Wer den Buzz zum Mobile World Congress in Barcelona verfolgt, wird sicherlich festgestellt haben, dass sich (fast) alles um Tablets dreht. Allen voran Devices mit Googles Honeycomb, wie das das Samsung Galaxy Tab 10.1, sorgen für Aufsehen und werden zurecht als potenzielle iPad-Killer gehandelt.

Multiuser-Accounts auf dem iPad
Bei der ganzen Euphorie um Dual-Core-Prozessoren, brilliante Displays, etc. wird meines Erachtens ein ganz wichtiger Punkt von den Herstellern ignoriert: Wie sollen mehrere Leute in einem Haushalt mit nur einem Tablet arbeiten?
Fakt ist: Es dreht sich alles um Apps – und ein Großteil dieser verlangt Logins, sei es Facebook oder Mail.
Fakt ist auch: Mehr als ein Tablet pro Haushalt wird es in naher Zukunft nicht geben. Da stellt sich doch früher oder später die Frage, warum weder Apple noch Google seinen OS MultiUser-Fähigkeit spendiert. Schnell den User wechseln, Zugriff auf seine persönlichen Inhalte haben und nie wieder Gefahr laufen, aus Versehen eine Status-Meldung im Account des Partners zu posten.
Ein weiterer Faktor sind Kinder. Dass TouchDevices eine besondere Anziehungskraft auf Kinder ausüben, steht außer Frage.Die stetig wachsende Anzahl an Kinder-Apps spricht für sich. Aber schnell ist der Home-Button gedrückt und eine andere Anwendung gestartet.
Mit einem MultiUser-System wären solche Sorgen passé. Apples Konkurrenten könnten diese Lücke nutzen und einen deutlichen Mehrwert für Tablet-User bieten. Denn: personalisierter Content ist an der Tagesordnung – egal auf welchem Endgerät.
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